Der Schusterjunge

Eine weitere Symbolfigur für die Schusterstadt Montabaur stellt die Bronzefigur des Schusterjungen dar, die seit dem  Jahre 1985 ebenfalls auf dem Konrad-Adenauer-Platz zu sehen ist. Verbunden mit einer Uhr zeigt der Schusterjunge den Betrachtern und den Bediensteten des gegenüberliegenden Rathauses der Verbandsgemeindeverwaltung  jede halbe Stunde den Vogel. „Böse Zungen behaupten, der Schusterjunge zeige dem Rat und der Verwaltung der Stadt den Vogel“, schrieb die Westerwälder Zeitung am 3. Juni 1985 in Ihrer Berichterstattung über die Aufstellung der Figur. Dr. Paul Hütte, 1. Beigeordneter der Stadt räumte ein: „ Es werden zwar ab und zu verrückte Beschlüsse gefasst, aber doch nicht alle halbe Stunde“.

Die Figur wurde vom Hauseigentümer, Rechtsanwalt Günter Holly gestiftet und wurde nach Entwürfen des Künstlers Ernemann Sander aus Königswinter gestaltet.

Ob es sich bei der Figur mit dem beweglichen Arm um ein „Weltwunder“ handelt, da es (seinerzeit) die weltweit einzige freistehende Bronzefigur mir einem beweglichen Arm ist (was Herr Holly gelegentlich bemerkte) konnte bis heute nicht belegt werden. Für die lausbubenhaften Gesichtszüge, speziell für das „freche Lachen“,  hat, nach dem Willen des Spenders seine Tochter Dorothee Modell gestanden.

Bernd Schrupp, 12/2019


Der Schusterjunge

Informationen zum Künstler, der die Figur geschaffen hat: Ernemann Sander






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