Das Peterstor

Von dieser Toranlage sind keine Spuren mehr erhalten. Das Peterstor war eine der vier Hauptzugangspunkte der Stadt. Durch dieses Tor floss der Verkehr aus den umliegenden Gemeinden des Buchfinkenlandes und der Augst, sowie weiter aus Koblenz, Vallendar und Neuwied. Aus historischen  Beschreibungen – das Tor wird erstmalig 1685 genannt –  wurde die Anlage zeichnerisch rekonstruiert. In unmittelbarer Nähe muss noch ein weiterer Turm, der sogenannte „Schulturm“, gestanden haben. Unter Umständen bestand zwischen beiden Türmen eine Verbindung. Der Name leitet sich von der in unmittelbarer Nähe liegenden katholischen Kirche „St. Peter in Ketten“ ab.


Das Peterstor



Henkel, Günter, Schriftenreihe zur Stadtgeschichte, Heft 8, Seite 112
Possel-Dölken, Paul, Geschichte der Stadt Montabaur, Teil 2 Bd. 1, Seite 96



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