Kolpingstraße


Am 7. September 1862 gründeten 60 junge Handwerker in Montabaur einen Kolpingverein. Die Vereinsgründung erfolgte auf Initiative des Koblenzer Kolpingvereins.

1906/1907 konnte der Verein ein eigenes Vereinsheim errichten, nachdem ein Grundstück an der Koblenzer Straße (Schneiders Garten) erworben werden konnte.  Das Vereinsheim, das über Gasträume und eine Kegelbahn verfügte, wurde auch „Gesellenhaus“ genannt. Haus und Räumlichkeiten waren immer wieder Ort wichtiger Veranstaltungen im Stadtgeschehen. Auch der Restaurantbetrieb erfreute sich steigender Beliebtheit. Die später ausgebaute Straße, die von der Koblenzer Straße in Richtung Fröschpfort verläuft, wurde nach diesem Anwesen „Kolping-Straße“ genannt. Nachdem Mitte der sechziger Jahre der Kolpingverein sich auflöste wurde der Gebäudekomplex 1976 abgerissen. An seiner Stelle entstand das Soldatenheim, heute Stadthalle.



Kolpinghaus

Kolpingstraße

(Quelle: OpenStreetMap)



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