Albertstraße (Alberthöhe)

Albert, Ritter von dem Kirchhofe aus Koblenz, * vor 1200 in Koblenz, † 1212 bei Montabaur;

Fiel bei einem Schlichtungsversuch im Kampf zwischen dem Erzbischof von Trier, Dietrich II von Trier und dem Heinrich II von Nassau – genannt der Reiche – in der Nähe von Montabaur.

Der soeben in sein Amt gekommene neue Erzbischof aus dem Westerwald, Theoderich II. – auch Dietrich genannt – aus dem Haus der Grafen von Wied wurde auf dem Feld vor Humbach von dem damaligen Vogt, Graf Heinrich von Nassau, überfallen und gefangen genommen, eine unerhörte Tat eines Vogtes gegen seinen neuen Lehnsherrn in einer damals allerdings unruhigen Zeit. Theoderich II. kam aus Richtung Koblenz und wollte offenbar seiner Burg Humbach in einem ersten Umritt in seinem Land einen ersten Besuch als Grenzburg des Erzstifts Trier im rechtsrheinischen Gebiet mit Entgegennahme der Huldigung seiner Untertanen abstatten. Sein Ritter Albert vom Kirchhof aus Koblenz, der ihn schützen und verteidigen wollte, wurde bei dem Überfall erschlagen, und nach diesem Ritter Albert wurde später der Ort des Geschehens als Alberthöhe benannt.

 

Dr. Paul Possel-Dölken, 08/2016


Albertstraße (Quelle: OpenStreetMap)

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