Historischer Stammtisch


Herzlich willkommen
auf der Internetseite des Historischen Stammtisches Montabaur

 

Was ist der Historische Stammtisch und was möchte er bewirken?

Der Historische Stammtisch ist ein unabhängiges Gesprächsforum zum regelmä­ßigen Gedankenaus­tausch zwischen all denen, die an der Geschichte der Stadt und der Verbandsgemeinde Montabaur interessiert sind. Ziel ist, ein Netzwerk aller Beteiligten und aller Aktivitäten zur Stadt- und Verbandsgemeinde­­ge­schichte aufzubauen und zu pflegen. Hierzu gehört auch die Pflege des Kontaktes mit der Stadt- und der Verbandsgemeindeverwaltung, insbesondere mit dem Stadtar­chiv Montabaur. Auf der Basis dieses Netzwerkes will der Historische Stammtisch dazu beitragen, Aktivitäten und Projekte mit entsprechenden Projektverant­wortlichen bzw. Projektgruppen aus seinem Kreis abzuklären, zu bündeln, vorzubereiten und auf den Weg zu bringen. 

 



Zur Entstehungsgeschichte des Historischen Stammtisches

Am 9. Juli 2015 hatte sich in Montabaur ein Arbeitskreis konstituiert, der sich entsprechend seinem Selbstverständnis die Bezeichnung Historischer Stammtisch gab. Die Idee hierzu ist im Frühjahr 2015 im Rahmen der Projekte-Werkstatt „Ich bin dabei“, einer Initiative der Ministerpräsidentin Malu Dreyer und des damaligen Verbandsgemeinde-Bürgermeisters Edmund Schaaf, entstan­den.

In der Phase der Vorplanung war es den Initiatoren des Historischen Stammtisches sehr wichtig, zunächst gewissermaßen als Bestandsaufnahme alle Damen und Herren, die sich schon seit Jahren aktiv mit der Geschichte der Stadt und der Verbandsgemeinde Montabaur beschäftigen, an einen Tisch zu holen.

Später sind dann weitere an der Stadt- und Verbandsgemeindegeschichte interessierte Damen und Herren hinzugestoßen, und inzwi­schen zählt der Historische Stammtisch fast 40 Mitglieder. Jeder, der sich für die Geschichte der Stadt und der Verbandsgemeinde Montabaur interessiert, ist herzlich eingeladen, in unserem Forum aktiv mitzuarbeiten. Interessierte mögen sich bitte mit einen der Kollegen des Koordinationsteams in Verbindung setzen.   

 



Koordinationsteam:

●  Dr. Hermann-Josef ten Haaf, tel.: 02602 / 947 942  od.  17 143,
    E-Mail: herm-jos.-ten_haaf@freenet.de

●  Dr. Paul Possel-Dölken, tel.: 02602 / 120 354,
    E-Mail: possel-doelken@gmx.de

   


                      

Regelmäßiger Gedankenaustausch

Die Mitglieder des Historischen Stammtisches treffen sich seit Mitte 2015 in der Regel alle zwei Monate, in den Sommerferien und zum Jahreswechsel mit einem Abstand von drei Monaten zum Gedankenaustausch und zur Besprechung anstehender Projekte.

Entsprechend seiner Zielsetzung als Gesprächs­forum und zur Konzentration und Beschränkung auf seine Kernanliegen wurde bewusst auf eine formal­rechtliche Organisation des Historischen Stammtisches als eingetrage­ner Verein verzichtet.





Laufende Projekte und Arbeitsgruppen

●  Informationsstelen bzw. –schilder für einen historischen Stadtrundgang

Die Projektgruppe Historischer Stadtrundgang ist aus der Idee entstanden, die Altstadt der Stadt Montabaur und deren historische Bauwerke, Plätze, Straßen und Mauerwerksreste, verbunden mit den Bauwerken, Plätzen und Verkehrsprojekten der neuesten Zeit – z.B. ICE Bahnhof Montabaur – für die Besucher und Bürger unserer Kreisstadt mit wichtigen Informationen besser erlebbar zu machen und das Heimatgefühl in Verbindung mit der historischen Tradition und der Zukunft zu stärken. Alle interessierten Besucher und Einwohner unserer Stadt, in besonderer Weise auch die in den letzten Jahrzehnten in die Stadt zugezogenen Neubürger, sollen in einem Rundgang durch die Stadt, der nach eigener Wahl gestaltet werden kann, mit Plänen, Bildern und kurzgefassten Informationen – die über einen QR-Code auch ausführlicher abgehört werden können – in die Geschichte der Stadt eingeführt werden.

Die von der Projektgruppe in Zusammenarbeit mit der Stadt Montabaur – Abteilung Stadtmarketing – gestalteten Informationssäulen sind als Basaltstelen, dem heimischen Rohstoff des Westerwaldes, an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet in Fußgängerbereichen aufgestellt. Diese sind beidseitig mit Tafeln hinter Glasplatten ausgestattet, die die sichtbare Umgebung dieses Ortes mit Plänen, Bildern und kurzgefassten Texten erläutern.

Bisher aufgestellt sind solche Basaltstelen an folgenden Stellen:

■  Am Fußweg zwischen dem ICE-Bahnhof und der in die Altstadt führenden Bahnhofstraße in  Höhe des Alten Bahnhofs   

■  Auf dem Karoline-Kahn-Platz an der Judengasse und an der Stadtmauer

■  An der Hospitalstraße in der Grünanlage vor der Stadtmauer

 

Zwei Basaltstelen sind bereits gestaltet und werden in Kürze von der Stadt aufgestellt:

■   Am Wolfsturm, dem letzten weitgehend erhaltenen großen Turm an der ehemaligen Stadtmauer

■   An der Sauertalstraße in der Steigungsstrecke vor der Stadtmauer und dem Zugang zum Großen Markt

 

Weitere Basaltstelen sind in Vorbereitung, ebenso neue Informationsschilder an historischen Bauwerken, z.B. Rathaus, Pfarrkirche, ehem. Amtshaus/Franziskanerkloster, ehem. Amtsgefängnis/“Villa Sonnenschein“, ehem. Standorte der Synagogen, Heilig-Geist-Hospital sowie an historischen Straßen und Plätzen (z.B. Kirchgasse, Großer Markt, Kleiner Markt, Rebstock, Steinweg, Koblenzer Chaussee, Neue Chaussee/Bahnhofstraße, Peterstor, Kreuzkapelle, Tiergarten).

Leiter der Projektgruppe: Dr. Paul Possel-Dölken, E-Mail: possel-doelken@gmx.de

 

● Historisches Personenlexikon Montabaur

Ziel dieser Projektgruppe ist die Erstellung eines Historischen Personenlexikons Montabaur. Wichtigstes und entscheidendes Kriterium für die Auswahl ist der Bezug einer Person zu Montabaur. In das Personenlexikon aufgenommen zu werden, ist nicht als eine besondere Ehre anzusehen, da das Werk der Geschichtsschreibung dienen soll. Es sind folgerichtig auch „negativ“ einzuschätzende Personen vertreten, etwa im Zusammenhang mit der NS-Zeit. Es liegt dem Projekt völlig fern, solche Persönlichkeiten durch die Aufnahme in das Personenlexikon zu „ehren“ oder gar zu „verherrlichen“.

Die Texte werden in unregelmäßigen Abständen an dieser Stelle veröffentlicht und sollen zu einem späteren Zeitpunkt als Buch erscheinen.

 

● Herausgabe einer Monographie der Mühlen im Bereich der Verbandsgemeinde Montabaur

„Es klapperten die Mühlen - Mühlen in Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur“, so der Titel des Werkes, das die Projektgruppe Mühlen erstellt hat. Es soll von der Verbandsgemeinde Montabaur als Buch herausgegeben werden.

 

● Filme zur Stadtgeschichte und zur Regionalgeschichte

Die Projektgruppe Film ist dabei, einen Film zu bearbeiten, den amerikanische Besatzungssoldaten in den Jahren 1918/19 in Montabaur und Umgebung gedreht haben. Die Arbeitsgruppe wird das Filmdokument mit Untertiteln versehen und im Herbst öffentlich vorführen.

 

● Projekte zur Historie des Stadtteils Elgendorf

- Transkription der „Schulchronik Elgendorf“

- „Chronik Elgendorf“, Status: Layout in Process, Verfügbarkeit: April 2020

- „Ortsfamilienbuch Elgendorf“, Status: In Arbeit, Verfügbarkeit: geplant: 2021

- Effizienzsteigerung des Stadtarchivs Montabaur, siehe „Entwurf eines Nutzungskonzeptes“

Leitung des Projektes: Herbert Winkenbach, eMail: herbert@winkenbach.com 


Erfassung und Dokumentation der historischen Schulchroniken der Schulen der   
     Verbandsgemeinde

 

● Vorträge zur Stadtgeschichte und zur Regionalgeschichte   

 

● Dialekte im Raum Montabaur   



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