Pfarrgemeinden bieten Besuchern Möglichkeit, Gedanken niederzuschreiben


Pfarrgemeinden bieten Besuchern Möglichkeit, Gedanken niederzuschreiben






 

Die Kirchengemeinden in Montabaur haben am Wochenende für alle 150 Opfer des Flugzeugabsturzes gebetet. Eine „Klagemauer“ lädt die Besucher der Pauluskirche bis einschließlich Ostermontag ein, ihren Gedanken, Gebeten, Fragen Raum zu geben und sie niederzuschreiben – auf einem großen Papierbanner, der vor dem Altarraum befestigt ist. Außerdem liegt dort das Kondolenzbuch aus, in das sich bereits viele Menschen eingetragen haben. Die Pauluskirche ist ab sofort bis Gründonnerstag täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. In dieser Zeit ist ein Mitglied der Kirchengemeinde anwesend und für jeden Besucher ansprechbar, der Trost, ein Gebet oder jemanden zum Reden braucht.

Auch vor der Lutherkirche besteht die Möglichkeit zur stillen Andacht: Unter dem frei zugänglichen Glockenturm können Besucher ihre Bitten und Wünsche bis einschließlich Karsamstag auf Zetteln niederschreiben und an ein großes Holzkreuz heften, das die Gemeinde dort aufgestellt hat. „Darüber hinaus sind wir immer ansprechbar“, betonen die beiden Montabaurer Pfarrer Michael Dietrich und Johannes Seemann und sind froh über das gute Miteinander der Kirchen und Kommune während der vergangenen, schwierigen Tage.

Auch in der katholischen Pfarrkirche St. Peter in Ketten liegt seit Samstag ein Buch aus, in dem die Menschen ihre Gedanken, Gefühle, Fragen und Gebete schreiben können. Viele haben das bereits getan. Gemeinsam wurde in den Gottesdiensten des vergangenen Wochenendes gebetet. Pfarrer Barthenheier lädt ein, mit einem stillen Gebet die Sprachlosigkeit miteinander auszuhalten. Außerdem weist er auf den zentralen Gedenkgottesdienst am 17.04. in Köln hin.


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