Öffentliche Bekanntmachungen


Der Sitzungskalender dient der Vororientierung.

Terminänderungen sind aus besonderen Gründen möglich. Sie werden rechtzeitig mitgeteilt. Zu jeder Sitzung wird mit einer Frist von 4 Tagen gesondert eingeladen. Im allgemeinen ist der Beginn der Sitzungen

  • des Stadtrates (öffentlicher Teil) für 18.00 Uhr
  • der Ausschüsse für 17.00 Uhr
  • des Rechnungsprüfungsausschusses für 17.00 Uhr vorgesehen.

Die Termine für die Fraktionssitzungen sind als Vorschlag zu verstehen. Endgültige Festsetzungen erfolgen durch die Fraktionsvorsitzenden.


Erläuterungen:

Fr. St. = Fraktionssitzungen
A St. = Ausschusssitzungen
KulturA = Kulturausschusssitzungen
StR. = Stadtratssitzungen
RPA St. = Rechnungsprüfungsausschuss
AR APH = Aufsichtsratssitzung der Alten- und Pflegeheim gGmbH
AR SW = Aufsichtsratssitzung der
Service Wohnen gGmbH



STADTTEILE




Hier können Sie aktuelle Meldungen der Stadt Montabaur aus dem Wochenblatt der Verbandsgemeinde Montabaur online lesen. Durch Mausklick auf den gewünschten Titel  gelangen Sie zu dem entsprechenden Inhalt:

Kita-Alltag geprägt von Toleranz

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In der Kath. Kindertagesstätte Kinderland St. Johannes der Täufer Welschneudorf wurde in den vergangenen Wochen alles unter das Große Thema „Regenbogen“ gestellt. Dies nicht in erster Linie als Symbol der Hoffnung hinsichtlich der Corona-Pandemie, sondern vielmehr, um die Wertevorstellungen der Einrichtung und deren christliches Leitbild mit den Kindern zu thematisieren. Der Regenbogen steht für Frieden, Toleranz und Vielfalt. Er symbolisiert, dass jede Hautfarbe, jede Nation der anderen gleichwertig ist und dass alle Farben ein gemeinsames Ganzes bilden. Dabei ist jeder Einzelne wichtig. Aus der Bedeutung des Regenbogens ist ebenfalls zu entnehmen, dass sich Gegensätze vereinen - Sonne und Regen - und dass sich diese verbinden.

Zwei Kita-Gruppen, vor allem aber die Vorschulkinder, arbeiteten intensiv an Themen wie „Toleranz, Solidarität, Gemeinschaft und Vielfalt“. So wurden in den vergangenen Wochen passende Lieder gesungen, bunte Bilder gestaltet, vor allem aber wurde miteinander gesprochen. „Uns ist es gerade in Zeiten von steigender Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit äußerst wichtig, dieser Entwicklung entgegenzuwirken und für unsere Werte und Vorstellungen einzustehen“, so Jan Jung, Leiter der viergruppigen Einrichtung. „Wir haben selten, leider jedoch immer mal wieder spüren müssen, dass Menschen ein eher eingeschränktes Weltbild vertreten und sich bedauernswerter Weise auch manchmal die Werte des Umfeldes nicht mit denen der Kita decken“, so Herr Jung weiter. Der Kita-Leiter möchte diese „Schattenerlebnisse“, wie er sie nennt, nicht weiter beschreiben, ihnen keine Plattform geben, sondern vielmehr auf die schönen und wertvollen Momente des Kita-Alltages eingehen und klarstellen, dass in der Kita alle Menschen willkommen sind und gleichwertig angesehen werden. Mit dieser Philosophie der Kita sollten sich Eltern und Familien, die ihr Kind dort in die Betreuung geben, identifizieren können. Die Kinder waren während des „Projektes“ durchweg sehr interessiert. Sie arbeiteten gespannt und motiviert an den Themen, sie hatten jede Menge tolle Ideen und brachten ihre eigenen Vorstellungen ein. „Jeder ist irgendwie anders“, lautete die einfache Feststellung eines Kindes. Zahlreiche weitere, beeindruckend einfühlsame und tolerante Äußerungen waren von den Kindern zu vernehmen. Zukünftig sollen die Themen „Friede, Toleranz, Gemeinschaft, Akzeptanz, Solidarität, Unterschiedlichkeit“ und viele weitere, noch intensiver fokussiert werden und somit das Kita-Leben prägen.

„Es ist Aufgabe und oberste Priorität unserer Einrichtung, sich für einen demokratischen Erziehungsstil und für die Inklusion aller Kinder und Familien einzusetzen, egal, ob es sich um Gesunde, Beeinträchtigte, Menschen mit oder Menschen ohne Migrationshintergrund handelt.“ Obwohl es aktuell vergleichbar zu vielen anderen Einrichtungen einen geringen Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund oder Beeinträchtigung gibt, wurde sich dem Thema zugewandt, weil sich die Einstellung zu Toleranz und Akzeptanz eben nicht an Zahlen und Statistiken orientiert. In der Kita wurden auch schon immer Kinder mit Beeinträchtigungen körperlicher und geistiger Art betreut. Dem Leitbild der Einrichtung entsprechend, bekommt jedes Kind die Chance, die Gemeinschaftseinrichtung zu besuchen. Diese Tatsache ist keine neuartige pädagogische Erfindung, sondern spiegelt den gelebten Alltag der Kita Welschneudorf wider. Auch Katharina Klein, die Kita-Koordinatorin der Pfarrei St. Peter Montabaur-Stelzenbachgemeinden sprach sich für die Thematisierung aus und begrüßte das Engagement seitens der Kita. Frau Klein, Herrn Jung und dem gesamten Team ist es wichtig, die Ziele und Werte der Einrichtung transparent zu machen und für diese einzustehen. Daher ist es für die Kita neben der Sensibilisierung von Kindern und Familien auch wichtig gewesen, ein deutliches Zeichen und ein Statement an die Öffentlichkeit zu senden: Der bunte Gruß vor dem Rathaus in Welschneudorf wird als eine Möglichkeit gesehen, die pädagogische Arbeit vorzustellen, die Menschen der Gemeinden fröhlich zu stimmen und zum eigenen reflektieren anzuregen.

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