Aquarell von Schloss Montabaur mit Marstallgebäude im Vordergrund. Aus dem Aquarellbuch des Grafen Franz von Kesselstatt aus der Zeit um 1795 (Juli)

Aquarell von Schloss Montabaur mit Marstallgebäude im Vordergrund. Aus dem Aquarellbuch des Grafen Franz von Kesselstatt aus der Zeit um 1795 (Juli)

(Fundstelle: Stadtbibliothek/Stadtarchiv Trier, Hs. 2238-2025 8° folio 2 Montabaur; Foto: Anja Runkel)

Franz Ludwig, Reichsgraf von Kesselstatt (1753 – 1841) war seit 1778 Domkapi­tular des Erzbistums und Erzstifts Mainz. Nach dessen Ende 1792 bzw. 1797 durch die französische Besetzung war er ohne Amt in Mainz; eine auf­grund seines hohen Ansehens beabsichtigte Wahl in den Stadtrat von Mainz lehnte er ab und betätigte sich als Maler, Kunstliebhaber und –sammler. Beim Wiener Kon­gress 1814/15 war er Mitglied der Delegation der Stadt Mainz.

Zum Schloss Montabaur hatte die Familie von Kesselstatt einen besonde­ren Bezug, weil die Ritter von Kesselstatt im 14. Jahrhundert als seine Vorfah­ren Burghauptmänner auf der damaligen Burg Montabaur waren, in kurtrie­rischen Diensten standen und er selbst mit dem früheren Kurfürsten Johann Hugo von Orsbeck, dem Bauherrn des hier aquarellierten Schlosses Montabaur, verwandt war.

Das Bild zeigt das Schloss im Jahr 1795, als hier die Statthalterschaft des rechtsrheinischen Reststaates von Kurtrier nach der französischen Besetzung von Koblenz residierte. Am Fuße des Schlossbergs ist der 1766-1769 erbaute Marstall als Gestütsgebäude im Tiergarten mit dem Stadtbach aus der Blickrich­tung der Alberthöhe dargestellt.

 

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