Luftbild Montabaur, von der Alberthöhe aus gesehen, mit amerikanischem Fliegerdenkmal, aufgenommen 1933 (Juni)

Luftbild Montabaur, von der Alberthöhe aus gesehen, mit amerikanischem Fliegerdenkmal, aufgenommen 1933 (Juni)

(Fundstelle: Sammlung Lorenz/Schwind)

 

Die Fliegeraufnahme aus dem Jahre 1933 zeigt im Vordergrund die Alberthöhe, die bis Anfang der 1970er Jahre ein vielgenutztes Kleingartengelände der Mon­ta­baurer Bevölkerung war. Ihren Namen führen frühe Chronisten auf den Kob­len­zer Ritter Albert vom Kirchhof zurück, der dort im Jahre 1212 zu Tode kam, als er einen dem Kurfürsten Dietrich II. zugedachten Schwertstreich des Grafen Heinrich von Nassau mit seinem Körper abfing.

Bei dem alleinstehenden Gebäude in diesem Bildbereich handelt es sich um ein 1923 erbautes Einfamilienhaus, das später als Entbindungsheim diente und unter dem Namen „Haus Maria-Elisabeth“ weit über die Grenzen von Monta­baur hinaus bekannt und beliebt war. Auf dem vierten Grundstück, rechts des Entbindungsheimes kann man bei genauem Hinsehen das Denkmal des „Frie­densfliegers“ Captain Walter H. Schulze erkennen, der dort am 28.06.1919 mit seinem Doppeldecker abstürzte und dabei tödlich verletzt wurde.

In der Bild­mitte ist der nordwestliche Kernbereich der Stadt Montabaur abgebildet, der im Wesentlichen von der Bahnhofstraße, der Freiherr-vom-Stein-Straße und dem Steinweg begrenzt wird. Im Hintergrund liegt das 1889 errichtete Säge­werk Quirmbach, das in seiner Blütezeit über 100 Arbeiter beschäftigte, heute aber nicht mehr existiert.

 

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