Geschwister-Scholl-Straße

Hans Scholl, geboren am 22. September 1918 in Ingersheim,
gestorben am 22. Februar 1943, 24 Jahre

Sophie Scholl, geboren am 9. Mai 1921 in Forchtenburg,
gestorben am 22. Februar 1943, 21. Jahre


Siebzehn Monate vor dem Attentat vom 20. Juli 1944, mit seinen zahllosen Todesurteilen und Sippenhaft für die Familien, vollzieht sich, ausgehend von der Ludwig-Maximilians-Universität in München ein tödliches Drama.

Studenten der Münchener Universität, unterstützt von ihrem Mentor Professor Kurt Huber, bildeten ab Sommer 1942 den konspirativen Kreis der „Weißen Rose“. Durch Flugblätter, die nach und  nach im süddeutschen Raum verbreitet wurden, gaben die politisch stark motivierten Studenten Ihrem Protest Ausdruck. In der Überzeugung, dem verbrecherischen Regime Widerstand zu leisten zu müssen, riefen sie zunächst zu passivem Widerstand und bald auch zum Sturz der Regierung auf.

Die Geschwister Scholl nahmen dabei eine herausragende Stellung ein, und wurden durch ihr Tun und Schicksal zu den bekanntesten Personen des intellektuellen-zivilen Widerstandes.

Nach einer erneuten Flugblattaktion im Gebäude der Universität am 03. Februar 1943, wurden die Geschwister identifiziert und bis zum Eintreffen von Gestapo-Beamten festgehalten.

Bereits vier Tage nach der Verhaftung erfolgt der Prozess vor dem Volksgerichtshof. Sie wurden der „Wehrkraftzersetzung“, „Feindbegünstigung“ und „Vorbereitung zum Hochverrat“ angeklagt und zum Tode durch das Fallbeil verurteilt; dass Urteil wurde noch am selben Tag vollstreckt.

Bernd Schrupp 06/2016


Geschwister-Scholl-Straße

(Quelle: OpenStreetMap)

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