Horressen

Luftaufnahme: Stadtteil Montabaur-Horressen
 

Horressen hieß ursprünglich Orusin (1214), später Hoyrhuszen (1498). Der Name meint eine Niederlassung auf sumpfigen Boden. Der Ort gehörte von Anfang an zu Montabaur, hatte keine eigene Gemarkung. Horhausen – so der Name 1573 – wurde 1563 unter den Vorstädten von Montabaur aufgeführt. Ab 1727 wird der Ort Horressen genannt.

Auch kirchlich gehörte Horressen zur Pfarrei Montabaur. Erst 1870 wurde im Ort eine eigene Kapelle errichtet, die bis zum Bau eines neuen Gotteshauses (1952) Mittelpunkt des eigenständigen kirchlichen Lebens war.

Ebenso gingen die Kinder des Dorfes bis Mitte des 18. Jahrhunderts in Montabaur, später in Elgendorf zur Schule. 1834 wurde ein Schulhaus im Ort gebaut. 1966/67 wurde die Waldschule für die Kinder aus Horressen und Elgendorf errichtet.

Zu Beginn der nassauischen Zeit erlangte Horressen als Gemeinde seine Selbständigkeit. Im Zuge der Verwaltungsreform wurde der Ort 1972 wieder in die Stadt Montabaur eingemeindet und ist aus einem bäuerlichen geprägten Ort zum Wohnort im Bereich der Stadt Montabaur geworden.




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