Patenschiff "Westerwald"

Patenschiff "Westerwald"  

Die Stadt Montabaur hatte 1967 die Patenschaft für das Troßschiff "Westerwald" der Deutschen Bundesmarine übernommen. Aufgrund eines Schreibens von Bürgermeister Wilhelm Mangels genehmigte das Flottenkommando die Patenschaft für das am 11. Februar 1967 in Dienst gestellte Schiff mit der Westerwälder Kreisstadt Montabaur. 

Zur Geschichte:

Der Name “Westerwald” für ein Trossschiff kann schon als Tradition bezeichnet werden. Der Namensvorgänger des Munitionstransporters “Westerwald” war der Tanker “Westerwald”, der 1937 als “Nordmark” vom Stapel lief, 1938 in “Westerwald” umbenannt und in den Dienst der Marine gestellt wurde. Seine Beladung bestand neben Betriebsstoff auch aus Munition. Als britische Kriegsbeute wurde der Tanker im Juni 1945 als “Northmark” wieder aktiviert und schließlich 1955 abgewrackt. Der Munitionstransporter “Westerwald” wurde von der Werft Ohrenstein und Koppel in Lübeck gebaut und 1967 in Dienst gestellt. Der Heimathafen war Flensburg.

Ende 2010 ist die "Westerwald" endgültig in den Hafen der Geschichte eingelaufen, als das Marineschiff wegen erheblicher Schäden außer Dienst gestellt wurde. Der Fahrbetrieb war im Mai 2010 bereits eingestellt worden. Erst am 16. April war die "Westerwald" aus Südafrika heimgekehrt, wo sie einmal mehr den Einsatz- und Ausbildungsverband der Marine mit Munition unterstützt hatte.

Die Stadt Montabaur hat zum Andenken einen Kupferstich erhalten, der im Rathaus-Altbau, 2. Stock, einen würdigen Platz zur Erinnerung gefunden hat.

Die Stadt Montabaur hat zum Andenken einen Kupferstich erhalten, der im Rathaus-Altbau, 2. Stock, einen würdigen Platz zur Erinnerung gefunden hat.





Der letzte Besuch der befreundeten Schiffsbesatzung fand im März 2005 statt:

Schiffsbesatzung wieder auf Landurlaub in der Patenstadt

Besuch der Besatzung des Patenschiffes "Westerwald" im März 2005

Eine Delegation der Besatzung des Trossschiffs "Westerwald" besuchte vom 18. bis 20.03.2005 mit ihrem Kapitän Norbert Egts und dessen Gattin ihre Patenstadt Montabaur. Stadtbürgermeister Klaus Mies hatte die Besatzung für mehrere Tage eingeladen. Beim Begrüßungsempfang hat Kapitän Egts dem Stadtbürgermeister eine Spende über 1.000 Euro überreicht, die an verschiedene örtliche Einrichtungen weitergegeben werden soll. Dank der großen Bereitschaft der Montabaurer Bürger fanden sich ausreichend private Unterkünfte für die Gäste. Gemeinsam mit der Mannschaft nahmen auch die Gastgeber an einem abwechslungsreichen Programm teil: Besuch des ICE-Parks, "Ostereierschießen" des Montabaurer Schützenvereins, ein Tagesausflug nach Weilburg und zur Kubacher Kristallhöhle sowie ein Abend in der Köppelhütte wurden unternommen.Sonntags begab sich die Gruppe morgens zu Fuß zum Schloss Mons Tabor, wo man sich nach einer Schlossführung und einem festlichen Essen im Rittersaal voneinander verabschiedete. Zur Erinnerung an die partnerschaftlichen Begegnungen überreichte Stadtbürgermeister Klaus Mies Kapitän Norbert Egts eine Radierung des Alten Rathauses.





Kontakt
Rathaus
Konrad-Adenauer-Platz 8
56410 Montabaur
Telefon (0 26 02) 126 - 0    
Fax (0 26 02) 126 - 150
info@montabaur.de
Kontaktformular


Öffnungszeiten:
 Mo - Mi
 
 08.00 - 12.30 Uhr
 14.00 - 16.00 Uhr
 Do  08.00 - 12.30 Uhr
 14.00 - 18.00 Uhr
 Fr  08.00 - 12.30 Uhr
 (Bürgerbüro durchgehend)

HInweis:
Standesamt, Rentenstelle und Bürgerbüro donnerstags erst ab 9.00 Uhr geöffnet