Tag der Städtebauförderung lockte viele Besucher in die Innenstadt

Mit einem bunten Programm beging die Stadt Montabaur am vergangenen Sonntag zum ersten Mal den Tag der Städtebauförderung. Ein Höhepunkt an diesem Nachmittag war die feierliche Einweihung des Karoline-Kahn-Platzes, dem neu gestalteten Stadtbalkon an der Judengasse, durch Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland. Der Tag stand ganz im Zeichen des Städtebaus und der Historie von Montabaur, aber auch der verkaufsoffene Sonntag, die Musikdarbietungen und die Angebote für Kinder lockten viele Besucher in die Innenstadt. „Wir alle machen eine lebendige Stadt aus“, freute sich die Stadtbürgermeisterin angesichts des quirligen Treibens.

 

Viele nutzten den verkaufsoffenen Sonntag in der Innenstadt um gemütlich durch die Geschäfte zu schlendern. Auch einige Handwerksbetriebe und Banken präsentierten sich und ihre Angebote rund um das Thema Altbausanierung.

Viele nutzten den verkaufsoffenen Sonntag in der Innenstadt um gemütlich durch die Geschäfte zu schlendern. Auch einige Handwerksbetriebe und Banken präsentierten sich und ihre Angebote rund um das Thema Altbausanierung.

 

Das Mandolinenorchester Unterhausen spielte zum Auftakt auf dem Großen Markt.

Das Mandolinenorchester Unterhausen spielte zum Auftakt auf dem Großen Markt.

 

Bei strahlendem Sonnenschein wurde der Karoline-Kahn-Platz offiziell eingeweiht. Mit dabei waren (v.l.) Sabine Krohmann (Geschäftsführerin Westerwald Reisebüro), Gerd Frink (Erster Stadtbeigeordneter), Elisabeth Schubert (Hauptgeschäftsführerin Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald), Dr. Paul Possel-Dölken (Historischer Stammtisch), Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland und Josef Schüller (City-Manager).

Bei strahlendem Sonnenschein wurde der Karoline-Kahn-Platz offiziell eingeweiht. Mit dabei waren (v.l.) Sabine Krohmann (Geschäftsführerin Westerwald Reisebüro), Gerd Frink (Erster Stadtbeigeordneter), Elisabeth Schubert (Hauptgeschäftsführerin Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald), Dr. Paul Possel-Dölken (Historischer Stammtisch), Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland und Josef Schüller (City-Manager).


Karoline-Kahn-Platz

Wo früher Autos auf einer löchrigen Asphaltdecke parkten, ist inzwischen ein städtebauliches Schmuckstück entstanden. Der alte Parkplatz an der Judengasse wurde im Rahmen der Stadtsanierung zu einem Stadtbalkon umgestaltet. Während es entlang der Judengasse erneut Parkplätze gibt, lädt der hintere Teil des Platzes Richtung Sauertal zum Näherkommen und Bleiben. Es gibt Sitz- und Liegebänke mit Aussicht auf das Sauertal, Maulbeerbäume spenden im Sommer Schatten und die Blumenbeete laden nicht nur Bienen zum Verweilen ein. Der Platz dient als Treffpunkt für die umliegenden Häuser im Viertel, als Hingucker für Touristen, die sich gerne den alten Stadtmauerturm „Schiffchen“ ansehen und als Ruhe-Oase für die Mittagspause für alle, die in der Innenstadt arbeiten. Für die Neugestaltung sind Baukosten in Höhe von rund 550.000 Euro angefallen, die die Stadt Montabaur im Rahmen der Stadtsanierung trägt.

Die Namensgebung „Karoline-Kahn-Platz“ ist das Ergebnis eines Namenswettbewerbs, den der Stadtrat im Herbst 2016 ausgelobt hatte. Es gab viele unterschiedliche Vorschläge; die Wahl der Jury fiel auf Karoline-Kahn-Platz. Sie folgte damit einer Anregung des damaligen Geschichte-Leistungskurses am Landesmusikgymnasium. Karoline Kahn war eine Bürgerin jüdischen Glaubens, die in der Reichspogromnacht misshandelt und aus Montabaur deportiert wurde.

 

 

Der Musikverein Holler begleitete die Einweihung des Karoline-Kahn-Platzes.

Der Musikverein Holler begleitete die Einweihung des Karoline-Kahn-Platzes.

 

Ein feierlicher Moment: Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland und Altbürgermeister Dr. Paul Possel-Dölken vom Historischen Stammtisch enthüllten eine Stele auf dem Karoline-Kahn-Platz. Die Stele informiert über das einstige jüdische Leben in Montabaur, über die Judengasse und die Stadtmauer.

Ein feierlicher Moment: Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland und Altbürgermeister Dr. Paul Possel-Dölken vom Historischen Stammtisch enthüllten eine Stele auf dem Karoline-Kahn-Platz. Die Stele informiert über das einstige jüdische Leben in Montabaur, über die Judengasse und die Stadtmauer.

 

Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten: Sabine Krohmann vom Westerwald Reisebüro und City.Manager Josef Schüler versteigerten Fußball-Raritäten, z.B. Fußbälle mit den Original-Unterschriften einiger Weltmeister von 1954, 1974, 1990 und 2014. Der Erlös kommt der Stiftung Fly & Help zugute, die damit eine Schule in Ruanda ausstattet. Das Westerwald Reisebüro unterstützt die Stiftung mit dieser Aktion.

Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten: Sabine Krohmann vom Westerwald Reisebüro und City.Manager Josef Schüler versteigerten Fußball-Raritäten, z.B. Fußbälle mit den Original-Unterschriften einiger Weltmeister von 1954, 1974, 1990 und 2014. Der Erlös kommt der Stiftung Fly & Help zugute, die damit eine Schule in Ruanda ausstattet. Das Westerwald Reisebüro unterstützt die Stiftung mit dieser Aktion.


 

Beim Tag der Städtebauförderung darf das Handwerk nicht fehlen. Einige Handwerksbetriebe aus der Baubranche präsentierten ihr Können in der Innenstadt.

Beim Tag der Städtebauförderung darf das Handwerk nicht fehlen. Einige Handwerksbetriebe aus der Baubranche präsentierten ihr Können in der Innenstadt.

Beim Tag der Städtebauförderung darf das Handwerk nicht fehlen. Einige Handwerksbetriebe aus der Baubranche präsentierten ihr Können in der Innenstadt.  Beim Tag der Städtebauförderung darf das Handwerk nicht fehlen. Einige Handwerksbetriebe aus der Baubranche präsentierten ihr Können in der Innenstadt.



Städtebauförderung heißt in Montabaur meist Altbausanierung. Thomas Becker, Zimmerer für Restaurierungsarbeiten, erklärte am Beispiel Kleiner Markt wie man bei der fachgerechten Sanierung alter Fachwerkhäuser vorgeht.

Städtebauförderung heißt in Montabaur meist Altbausanierung. Thomas Becker, Zimmerer für Restaurierungsarbeiten, erklärte am Beispiel Kleiner Markt wie man bei der fachgerechten Sanierung alter Fachwerkhäuser vorgeht.

 

Das Programm bot Unterhaltung für die ganze Familie: Für die kleinen Besucher gab es Kinderschminken und Ballonmodellage in der Fußgängerzone und am Karoline-Kahn-Platz.

Das Programm bot Unterhaltung für die ganze Familie: Für die kleinen Besucher gab es Kinderschminken und Ballonmodellage in der Fußgängerzone und am Karoline-Kahn-Platz.

 

Romantische Melodien erfüllten den Großen Markt als die Musiker „Ars.brass“ mit ihrem rollenden weißen Piano und ihrer Trompete vor dem historischen Rathaus anhielten.

Romantische Melodien erfüllten den Großen Markt als die Musiker „Ars.brass“ mit ihrem rollenden weißen Piano und ihrer Trompete vor dem historischen Rathaus anhielten.

 

Matthieu Pallas erfreute die Besucher mit seinem Akkordeon.

Matthieu Pallas erfreute die Besucher mit seinem Akkordeon.

 

Auch der geplante Neubau des Verbandsgemeindehauses ist ein städtebauliches Thema. In der Ausstellung zum Architektenwettbewerb in der Bürgerhalle herrschte reger Andrang. Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland erläuterte den Gewinner-Entwurf anhand des Stadtmodells.

Auch der geplante Neubau des Verbandsgemeindehauses ist ein städtebauliches Thema. In der Ausstellung zum Architektenwettbewerb in der Bürgerhalle herrschte reger Andrang. Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland erläuterte den Gewinner-Entwurf anhand des Stadtmodells.

 

 

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