Gastronomiebereich in der Stadthalle Haus Mons Tabor wird saniert

Die Stadthalle Haus Mons Tabor in Montabaur erhält ein neues Restaurant. Bereits im August wollen die Pächter, die Eheleute Stoffels aus Ransbach-Baumbach, dort ihr neues Lokal im Stil eines modernen Brauhauses eröffnen. Zuvor jedoch lässt die Stadt Montabaur den gesamten Gastronomiebereich mit Küche und Gastraum sowie Terrasse und Außenfassade von Grund auf sanieren.

Nach Karneval hatten die Innenarbeiten zur Sanierung des künftigen Restaurants in der Stadthalle begonnen. Zunächst wurden Fenster, Böden, Deckenverkleidungen sowie Installationen für Strom, Wasser und Gas entfernt, um alles anschließend neu anlegen zu können. Der Brandschutz wurde auf den neuesten Stand gebracht. Auf der Terrasse zur Koblenzer Straße hin entstand ein Vorbau mit einer großen Glasfront. Dort wird sich künftig der Haupteingang für das Restaurant befinden, damit die Gäste den Gastraum direkt betreten können, ohne den Umweg über den Eingang zur Stadthalle nehmen zu müssen. Die Glaselemente können weitgehend zur Seite geschoben werden, so dass sich bei schönem Wetter der Innenraum zur Terrasse hin öffnen lässt. Die Terrasse wird teilweise überdacht, die Außenwand mit Trespa-Platten in Holzoptik verkleidet. Im Schankraum wird es wieder eine große Theke geben sowie einen abtrennbaren Raum für kleinere Feiern. Für den Innenbereich sind 85 Plätze vorgesehen, viele davon auf Eck- und Wandbänken, die umlaufend eingebaut werden. Der Rest des Mobiliars wird beweglich sein, damit man den Raum flexibel umgestalten kann. „Die Einrichtung wird komplett aus Eichenholz bestehen. Die Decke erhält eine Industrieanmutung mit offenliegenden Lüftungsrohren. So wird Brauhaus-Atmosphäre modern umgesetzt“, beschreibt Innenarchitekt Walter van’t Hoen das Ambiente. Er hatte die Entwürfe gezeichnet, die Planungen erstellt und nun auch die Bauleitung übernommen.

Auch „hinter den Kulissen“ in der Küche hat sich viel getan. Wie im Gastraum auch wurden Decken, Wände und Böden renoviert. Die Küche wurde insgesamt neu ausgestattet und dabei bei Herd und Grill von Gas- auf Elektrobetrieb umgestellt. „Das war auch wirklich nötig, denn seit dem Bau der Stadthalle im Jahr 1983 ist hier nicht saniert worden. Es wurden nur einzelne Geräte ausgetauscht“, erläutert Projektleiter Sascha Schmidt von der Gebäudeverwaltung der Verbandsgemeinde, der die Baumaßnahme koordiniert. Den Kostenrahmen für das Projekt beziffert er mit 800.000 Euro. „Ich finde, es ist gut investiertes Geld. Denn eine Einrichtung wie die Stadthalle braucht einfach ein gut funktionierendes Restaurant. Und ohne Modernisierung hätten wir keinen Pächter dafür gefunden. Ich freue mich auf die Eröffnung“, sagt Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland. Die Pächter werden neben dem Restaurant auch das Catering bei Veranstaltungen in der Stadthalle übernehmen.

 Anfang August soll hier ein Restaurant mit moderner Brauhaus-Atmosphäre eröffnen. Über den Stand der Bauarbeiten informierten sich vor Ort: (v.r.) Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland, Innenarchitekt Walter van’t Hoen, Projektleiter Sascha Schmidt und Fachbereichsleiter Thomas Marx von der VG-Gebäudeverwaltung.

Anfang August soll hier ein Restaurant mit moderner Brauhaus-Atmosphäre eröffnen. Über den Stand der Bauarbeiten informierten sich vor Ort: (v.r.) Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland, Innenarchitekt Walter van’t Hoen, Projektleiter Sascha Schmidt und Fachbereichsleiter Thomas Marx von der VG-Gebäudeverwaltung.

 





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