40 Jahre Frauenselbsthilfe nach Krebs -

Große Jubiläumsaktion „Ich zieh‘ den Hut“ unter der Schirmherrschaft unserer Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland

„Hut ab“ oder „Chapeau“, das sagt man, um Wertschätzung und Anerkennung vor der Leistung Anderer auszudrücken. Am 25. Juni von 11 bis 15 Uhr möchte die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH), Gruppe Montabaur allen Mitmenschen  die Möglichkeit geben, durch die Geste des „Hutziehens“ ein Zeichen der Solidarität mit an Krebs erkrankten Menschen zu setzen und das Engagement der ehrenamtlich Tätigen in der Selbsthilfe zu würdigen.

Die Hut-Aktion findet zeitgleich an vielen Orten in ganz Deutschland statt, in denen es Gruppen der Frauenselbsthilfe nach Krebs gibt. „Passend zum 40-jährigen Jubiläum, das wir in diesem Jahr feiern, möchten wir mindestens 4.000 Menschen fotografieren, während sie den Hut ziehen“, erläutert Karin Meißler, Bundesvorsitzende der Frauenselbsthilfe nach Krebs. Am Informationsstand der FSH Montabaur in der Fußgängerzone am Konrad-Adenauer-Platz gibt es eine Auswahl an Hüten und ein Roll-up-Display, vor dem sich die „Hutziehenden“ fotografieren lassen können.

Mit der Hutaktion soll auch über die wichtige Arbeit der Frauenselbsthilfe nach Krebs informiert werden. In den Gruppen vor Ort, so auch in Montabaur, werden die Betroffenen zum Beispiel darin unterstützt, einen Weg mit ihrer und durch ihre Erkrankung zu finden. „Neben hilfreichen Informationen zum Thema Krebs und der Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch gibt es bei uns viele Anregungen mit der Erkrankung Krebs und ihren Herausforderungen umzugehen“, erläutern die Mitglieder der Gruppenleitung, Maria Fuchs, Rita Metternich-Roos und Dorothe Müller.

Die Fotos der Hutziehenden werden – das jeweilige Einverständnis vorausgesetzt – während der großen FSH-Jubiläumsfeier in Magdeburg im August als Endlosschleife auf einer großen Leinwand gezeigt und ausgewählte Bilder auch im verbandseigenen Krebs-Magazin „perspektive“ sowie auf der FSH-Website(www.frauenselbsthilfe.de) abgebildet.

Die Gruppe Montabaur trifft sich immer an jedem 1. Donnerstag im Monat  um 15.00 Uhr im Forum St. Peter, Auf dem Kalk in Montabaur. Betroffene und auch deren Angehörige sind jederzeit herzlich willkommen. Die Treffen können völlig unverbindlich besucht werden und sind kostenfrei. Ansprechpartnerin ist Maria Fuchs, Tel.: 02602 17878.

Die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) ist eine der größten und ältesten Krebs-Selbsthilfeorganisation in Deutschland. Sie verfügt bundesweit über ein dichtes Netz an regionalen Gruppen. Die Gruppentreffen stehen allen Menschen offen, die an Krebs erkrankt sind, und auch deren Angehörigen. Die Teilnahme ist unverbindlich und ohne Mitgliedsbeitrag.

 Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland (links) zieht den Hut vor (v.l.n.r.) Maria Fuchs, Dorothe Müller und Rita Metternich-Roos.

Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland (links) zieht den Hut vor (v.l.n.r.) Maria Fuchs, Dorothe Müller und Rita Metternich-Roos.


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