Spatenstich für neue Kita Quartier-Süd

„Jetzt – geht’s – los-Stimmung“ war zu spüren, als Politiker und Projektbeteiligte den traditionellen Spatenstich für die neue „Kita Quartier-Süd“ ausführten. Im neuen Stadtteil Quartier Süd, der auf dem Gelände der ehemaligen Westerwaldkaserne entsteht, baut die Stadt Montabaur eine neue Kindertagesstätte mit 85 Betreuungsplätzen. Rund 2,9 Mio. Euro wird die Maßnahme kosten. Bereits im Frühjahr 2017 sollen die Kinder ihr neues Haus beziehen können. Das Grundstück hat die Firma Quartiersmanufaktur kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

Der Spatenstich

Zum traditionellen Spatenstich hatten sich neben Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland und einigen Vertretern des Stadtrats auch die am Projekt beteiligten Mitarbeiter der Verbandsgemeinde Montabaur und Bürgermeister Edmund Schaaf sowie Architekt Konstantin Hartenstein und Dr. Martin Koch als Geschäftsführer der Quartiersmanufaktur eingefunden. Ehrengäste und Stars des Tages waren aber eindeutig einige Kinder der Kita Waldschule, die zusammen mit Kita-Leiterin Susanne Fritz kamen und kräftig mit anpackten. Schließlich wird die neue Kita bald ihre Kita sein, denn die jetzige Kita Waldschule wird nach Bauabschluss in die neue Kita Quartier-Süd überführt. „Montabaur ist eine Stadt mit Tradition und Zukunft“, stellte Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland fest. „Wenn wir heute ein Haus für die Kinder bauen, bauen wir für unsere Zukunft. Und das passt besonders gut zum Quartier Süd, das ja als neuer Stadtteil auch eine wichtigen Anteil der künftigen Stadtentwicklung hat.“ Sie bedankte sich bei Dr. Martin Koch von der Firma Quartiersmanufaktur, der auf der Basis eines städtebaulichen Vertrages ein Grundstück von gut 2.500 Quadratmetern kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Koch seinerseits bedankte sich für den zügigen Baubeginn: „Die Entwicklung des Quartier Süd hat enorm Fahrt aufgenommen. Dazu passt es, dass die neue Kita schon jetzt gebaut wird. Es ist eine echte Bereicherung für unser Entwicklungsgebiet.“

 

Der Neubau

Das neue Kita-Gebäude wird in Massivbauweise errichtet und eine Nutzfläche von 1.100 Quadratmeter haben. Es wird in zwei zweigeschossige Baukörper untergliedert sein, die mit einem verglasten Gang verbunden sind. In einem Gebäudeteil werden die Gruppenräume mit den dazugehörigen Sanitäranlagen untergebracht, im anderen alle weiteren Räume zur allgemeinen Nutzung, wie Personalraum, Leitungsbüro, Küche, Essensraum und ein großer Mehrzweckraum. Dieser wird von der Kita als Sportraum und für Großgruppen genutzt. Außerhalb der Kita-Zeiten können die Bürger des neuen Stadtteils den Raum für Versammlungen nutzen. Die Küche wird für die Frischkostzubereitung ausgelegt und dafür dann ein eigener Koch eingestellt. Entwurf und Planung für Kita-Bau stammen vom Architekturbüro Hartenstein in Daubach, das auch die Bauleitung übernommen hat. Die Planungen für das Außengelände wurden von Gebäudeverwaltung der Verbandsgemeinde ausgearbeitet. Die Arbeiten werden im Sommer 2016 beginnen und bis zum Einzug im Frühjahr 2017 fertig sein. Der alte Baumbestand auf dem Gelände wird dabei weitgehend erhalten und mit naturnahen Spielangeboten ergänzt. Die Stadt Montabaur als Bauherr wird rund 2,9 Mio. Euro in das Gesamtprojekt investieren. Darin enthalten sind Zuschüsse in Höhe von 226.000 Euro seitens des Westerwaldkreises sowie weitere 406.700 Euro Landeszuschüsse, die aus dem Sondervermögen Kinderbetreuungsbau stammen.

 

Die neue „Kita Quartier-Süd“

Die neue Kita wird insgesamt 85 Plätze haben. Es wird drei altersgemischte Gruppen für je 25 Kinder im Alter von 2-6 Jahren geben. Hinzu kommt eine Krippengruppe mit 10 Plätzen für Kinder im Alter von 6-24 Monaten. Insgesamt stehen 48 Ganztagsplätze zur Verfügung. Die jetzige Kita Waldschule in Horressen wird mit Abschluss der Bauarbeiten in den Neubau einziehen und ab dann „Kita Quartier-Süd“ heißen. Kita-Leiterin ist Susanne Fritz, die derzeit die Kita Waldschule leitet. Der pädagogische Schwerpunkt der Einrichtung liegt auf den Themen Natur und Erleben sowie Wald.

 

Hintergrund: Warum eine neue Kita?

Montabaur ist ein attraktiver Wohnstandort für junge Familie. Das belegen die Geburtenzahlen der letzten Jahre: Wurden im Jahr 2008 noch 97 Kinder registriert, stieg diese Zahl im Jahr 2012 auf 117 und sogar auf 125 in 2014. Damit ist die Entwicklung in Montabaur gegenläufig zu den Umlandgemeinden, wo die Geburtenzahlen meist rückläufig sind oder zumindest stagnieren. Hinzu kommt, dass in der Stadt praktisch 100 Prozent der Zweijährigen bereits eine Kindertagesstätte besuchen, so dass der Bedarf an so genannten U3-Plätzen und auch an. Krippenplätzen in der Stadt stark gestiegen ist. So hatte die Stadt im Jahr 2014 zunächst eine neue Kita an der Waldschule gegründet, um den Bedarf kurzfristig decken zu können. Gleichzeitig wurden die Planungen für den Neubau einer neuen Einrichtung im Stadtteil Quartier Süd aufgenommen. Zunächst ging man von einer Kindertagesstätte mit zwei Regel- und einer Krippengruppe aus, mit der Option, diese im Bedarfsfall erweitern zu können. Nach den aktuellen Geburtenzahlen hat der Stadtrat nun im Sommer 2015 beschlossen, doch gleich für drei Regelgruppen zu bauen, da der Bedarf in jedem Fall gegeben ist – zumal im Quartier Süd noch keine Anwohner eingezogen sind und ein möglicher Zuwachs der Bevölkerung durch den Zuzug von Flüchtlingen noch nicht in die Berechnungen eingeflossen ist.

 

Spatenstich mit Symbolcharakter: Die Kinder packen selbst mit an beim Bau ihrer neuen Kita. Außerdem an den Spaten: (v.l.) Geschäftsführer Dr. Martin Koch von der Quartiersmanufaktur, Architekt Konstantin Hartenstein, Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland, Kita-Leiterin Susanne Fritz sowie Bürgermeister Edmund Schaaf von der Verbandsgemeinde Montabaur. Mit dabei waren einige Mitglieder des Stadtrates sowie am Bau beteiligte Mitarbeiter der Verwaltung und Firmen.

Spatenstich mit Symbolcharakter: Die Kinder packen selbst mit an beim Bau ihrer neuen Kita. Außerdem an den Spaten: (v.l.) Geschäftsführer Dr. Martin Koch von der Quartiersmanufaktur, Architekt Konstantin Hartenstein, Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland, Kita-Leiterin Susanne Fritz sowie Bürgermeister Edmund Schaaf von der Verbandsgemeinde Montabaur. Mit dabei waren einige Mitglieder des Stadtrates sowie am Bau beteiligte Mitarbeiter der Verwaltung und Firmen.

 

So soll die neue Kita Quartier-Süd einmal aussehen.

So soll die neue Kita Quartier-Süd einmal aussehen.

 

 




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