Mon-Stilettos: Menschen, Tiere, Häuser


Mon-Stilettos: Menschen, Tiere, Häuser

24 Mon-Stilettos stehen bereits in Montabaur entlang der Wegverbindung vom FOC zur Innenstadt, drei weitere sind noch in Arbeit.




 

Hinter jedem Mon-Stiletto stehen Menschen, die sich eine Gestaltung ausgedacht und umgesetzt haben. Manchmal ist das nur eine Person, manchmal aber auch zehn, fünfzehn oder über hundert. Manchmal sind Tiere oder Häuser im Spiel.

 

„Magali“ heißt der Mon-Stiletto, der in der unteren Bahnhofstraße neben dem Verkehrskreisel Alleestraße steht.

„Magali“ heißt der Mon-Stiletto, der in der unteren Bahnhofstraße neben dem Verkehrskreisel Alleestraße steht. In leuchtendem Pink und Grün zeigt er Muster, die an die südamerikanische Inkakultur erinnern sollen - so die Mode-Design-Studentin Johanna Chall (sitzend links). Sie hatte diesen und rund 25 weitere Entwürfe für das Mon-Stiletto-Projekt eingereicht. Umgesetzt haben den Entwurf „Magali“ sieben Frauen der Kunstgruppe bei der Kontakt- und Informationsstelle des Diakonischen Werks unter der Leitung von Ulrike Barteit (sitzend rechts). „Über 100 Stunden haben wir daran gearbeitet. Es war eine Herausforderung, den Entwurf vom DIN-A-4-Blatt auf den Riesenpumps zu übertragen. Wir waren in allem sehr genau.“ So viel Einsatz hat auch den Sponsor Alexander Schnupp (sitzend Mitte) von Ambiente Raumsysteme in Horressen überzeugt. Er ist selbst ehrenamtlich bei der Diakonie engagiert: „Da hat alles zusammen gepasst“. Zum „Foto-Schuhting“ hat er sein Firmen-Team mitgebracht, das mit dem „containernetwork“ ansonsten mobile Raum-Module vermietet oder verkauft.

 

s sieht aus, als würde sich eine schwarze Katze genüsslich auf dem Mon-Stiletto räkeln.

Es sieht aus, als würde sich eine schwarze Katze genüsslich auf dem Mon-Stiletto räkeln. Den Kopf gemütlich auf der Kappe abgelegt, baumelt der Schwanz lässig ins Schuh-Innere und deutet mit der Spitze auf die Botschaft „Zarte Fellnasen suchen ein zuhause“. Auf dem Halsband der Katze steht „RespekTiere!“, der Leitspruch des Tierheims Montabaur, das hinter diesem Mon-Stiletto steckt. Tierheimleiter Harald Lind und Tanja Schmidt (links mit Tochter Nele), die Vorsitzende des Tierschutzvereins Mons&Tabor, haben die Künstlerin Kerstin Pohl (hinten rechts) für ihre Idee begeistern können. Pohl, die eine Werbeagentur in Montabaur leitet, erstellte zunächst einen Entwurf und griff dann selbst zu Pinsel und Farbe. „Vieles hat sich erst während der Gestaltung entwickelt.“ Beim Foto-Schuting an der Bahnhofstraße durfte Mon-Stiletto-Projektleiterin Christine Kirchhöfer Hund Mattis kraulen, der noch ein liebevolles Zuhause sucht.

 

Fachwerk modern interpretiert. Mit diesem Ansatz passt der Mon-Stiletto „Traumhaus“ perfekt in das Gesamtprojekt der Mon-Stilettos, mit dem das traditionelle Schuster-Thema eine moderne Interpretation erfährt.

Fachwerk modern interpretiert. Mit diesem Ansatz passt der Mon-Stiletto „Traumhaus“ perfekt in das Gesamtprojekt der Mon-Stilettos, mit dem das traditionelle Schuster-Thema eine moderne Interpretation erfährt. Mit klaren Linien und vielen freien Flächen deutet der Schuh an, wie sich das für die Region typische Fachwerk mit zeitgemäßer Architektur verbinden lässt. Beim Näherkommen erkennt man auf der Spitze die Bilder von „Traumhäusern“, wie sie der Sponsor Huf-Haus baut. Huf-Haus hat neben dem Sponsoring auch Entwurf und Gestaltung des Mon-Stilettos übernommen. Ingo Leichsenring ist Leiter für das Projekt „Huf City Living“, das derzeit im Aubachviertel direkt neben der Fußgängerbrücke entsteht. „Wenn unsere Baustelle fertig ist, zieht der Mon-Stiletto auf die andere Seite des Fußwegs um und steht dann im Vorgarten des neuen Wohnkomplexes“, so Leichsenring.

 

 

 

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