Großer Markt bekommt neues Gewand

Großer Markt bekommt neues Gewand

Der Große Markt in Montabaur bekommt einen neuen Bodenbelag. Die Bauarbeiten beginnen am 22. September und sollen rund acht Wochen dauern. Die große Freifläche vor dem alten Rathaus der Stadt wird dazu komplett für Fußgänger und den Lieferverkehr gesperrt.



 

Der marode Natursteinbelag wird entfernt und durch ein künstlerisch gestaltetes Pflaster ersetzt. Technische Details werden zu einer besseren Funktionalität des Platzes führen, auf dem das Herz der Stadt schlägt.

 

Verkehr

Die Bauarbeiten beginnen gleich nach dem Schustermarkt am Montag, dem 22. September um 6.00 Uhr. Dann wird die 250 Quadratmeter große Freifläche eingezäunt und damit für Fußgänger und Lieferfahrzeuge gesperrt. Die Cafés und Restaurants gegenüber dem Rathaus werden ihre Außenbestuhlung reduzieren, so dass in diesem Bereich ein breiter Fußgängerweg entsteht. Lieferfahrzeuge können über die Kirchstraße und die Bahnhofstraße an- und abfahren, aber den Großen Markt nicht passieren. Es besteht keine Wendemöglichkeit für Lkw. Der Zugang zum alten Rathaus wird für die Dauer der Maßnahme gesperrt. Besucher der Verwaltung nutzen die Eingänge des Rathaus-Neubaus am Konrad-Adenauer-Platz oder am Steinweg.

 

Termin

Das Zeitfenster für die Baumaßnahme wurde bewusst in den Zeitraum zwischen Schustermarkt und Advent gelegt: „Wir wollten den Platz nicht während der Sommermonate sperren, wenn viele Feste dort stattfinden und sich das Stadtleben im Freien abspielt. Andererseits brauchen wir für die Bauarbeiten eine möglichst frostfreie Periode. Deshalb haben wir uns auf diesen Termin festgelegt und hoffen nun, dass das Wetter einigermaßen mitspielt“, erläutert Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland. Für den Weihnachtsmarkt und den beleuchteten Adventkalender soll alles fertig sein.

 

Das neue Gewand

Der Große Markt ist das ganze Jahr über starken Belastungen ausgesetzt. Nicht nur der Lieferverkehr in der Fußgängerzone sondern auch die vielen Feste und Märkte beanspruchen den Belag. Diesen Belastungen waren die Natursteinplatten zuletzt nicht mehr gewachsen, so dass viele gebrochen oder lose sind. Bei der nun anstehenden Sanierung wird der alte Belag entfernt und eine neue Unterkonstruktion aus Drainagebeton gefertigt, die den Platz schwerlasttauglich macht. Besonderes Augenmerk legten die Verantwortlichen bei der Stadt auf die Auswahl des Pflasters. Es handelt sich um ein hochwertiges Betonsteinpflaster, das mit 12 bis 14 Zentimetern sehr dick ist und somit auch schweren Belastungen standhält. Die Pflastersteine haben verschiedene Farben, mit denen Ornamente gestaltet werden. Diese greifen Muster aus der Rathausfassade auf und spiegeln sie gewissermaßen auf den Platz. Außerdem werden im Zuge der Sanierung unterirdisch Stromkabel verlegt und Bodensteckdosen in den Belag integriert, so dass bei Festen und Märkten nicht mehr umständlich Kabelkanäle quer über den Platz verlegt werden müssen. Zusätzlich werden Bodenhülsen für die Bühne und den Weihnachtsbaum eingebaut. „Auf dem Großen Markt findet ein großer Teil des städtischen Lebens statt. Da ist es sinnvoll, wenn wir in Gestaltung und Funktionalität investieren“, so Wieland. Sie bittet Anwohner und Passanten um Verständnis: „Trotz bester Vorbereitung und modernster Technik kann es während der Arbeiten zu Lärm- und Staubbelästigungen kommen.“

 

Der vorgesehene Kostenrahmen für das Gesamtprojekt liegt bei 111.000 Euro, von denen rund 60.000 Euro aus Bundes- und Landesmitteln finanziert werden, die zur Förderung der Altstadtsanierung bereitgestellt wurden. Planung und Bauleitung für die Baumaßnahme hat das Büro RMP aus Bonn übernommen.

 

Kontakt bei der Verbandsgemeindeverwaltung:

Projektleiterin Christine Kirchhöfer, Tel.: 02602 / 126-213, E-Mail: ckirchhoefer@montabaur.de

 

Diese Bildmontage zeigt, wie der Große Markt mit dem Ornamentstreifen aussehen wird. Das Jüdische Mahnmal (auf dieser Bildmontage nicht zu sehen) bleibt von den Bauarbeiten unberührt. (Bild: RMP)

Diese Bildmontage zeigt, wie der Große Markt mit dem Ornamentstreifen aussehen wird. Das Jüdische Mahnmal (auf dieser Bildmontage nicht zu sehen) bleibt von den Bauarbeiten unberührt. (Bild: RMP)  

 

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