Kindertagesstätte Himmelfeld feiert Einweihung

Kindertagesstätte Himmelfeld feiert Einweihung

Rund 20 Monate haben die Bauarbeiten zu Umbau, Erweiterung und Sanierung der städtischen Kindertagesstätte (Kita) im Himmelfeld in Montabaur gedauert. 20 Monate, in denen viel passiert ist und die Planungen mehrfach angepasst werden mussten.




 

Gut 1,4 Mio. Euro hat die Stadt in die Baumaßnahme mit finanzieller Unterstützung von Kreis, Land und Bund investiert. Ziel war es, im Bereich der Ganztagsbetreuung und bei der Betreuung von Kindern bis drei Jahre deutlich höhere Kapazitäten zu erreichen. Jetzt ist alles fertig und das feierte das Team der Kita mit 40 geladenen Gästen aus Politik, Kirche und den Leitungen der anderen Kitas in Montabaur.

„Nur gemeinsam konnten wir da ankommen, wo wir heute sind.“ Dieses Fazit zog Kita-Leiterin Andrea Fuß anlässlich der feierlichen Einweihung des sanierten und erweiterten Gebäudes im Himmelfeld. Mit dem Stichwort „gemeinsam“ bezog sie sich zuerst auf ihr Team, dann auf die Eltern und Kindern und schließlich auf alle Projektbeteiligten seitens der Verwaltung und der bauausführenden Firmen. Sie ließ die Ereignisse der Bauzeit Revue passieren, in der zunächst nur eine Gruppe und – nach Feuchteschäden im Bestandsgebäude – die gesamte Einrichtung in die Waldschule in Horressen ausgelagert werden musste. Auch der Rück-Umzug aufs Himmelfeld ging in mehreren Etappen vor sich, so dass es über viele Monate eine Kita mit zwei Standorten und entsprechendem Organisationsaufwand gab. „Wir sind alle froh, dass wir das geschafft haben und heute in einem so schönen und großen Gebäude sein dürfen“, so Fuß. „Und wir sind dankbar, dass alle Beteiligten so sehr hinter diesem Projekt standen und es unterstützt haben.“

Danke war auch das Wort, das sich wie ein roter Faden durch die Ansprache von Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland zog. Als Hausherrin begrüßte sie die Gäste, zu denen neben den Mitgliedern des Stadtrates auch der Elternausschuss, die Leitungen der anderen Kindertagesstätten in Montabaur, die Projektbeteiligten in der Verwaltung, der bauleitende Architekt Björn Merzbach, die Mitarbeiter des Bauhofs sowie seitens der katholischen Kirche Pfarrer Heinz-Walter Barthenheier und Detlef Dillmann gehörten. Wieland richtete viele Grüße von ihrem Amtsvorgänger Klaus Mies aus, der in seiner Amtszeit das Bauprojekt maßgeblich gesteuert hatte, nun aber wegen Krankheit nicht an der Einweihung teilnehmen konnte. „Sie alle haben - jeder an seiner Stelle - ihren Beitrag zum Gelingen geleistet. Dafür sage ich ein herzliches Dankeschön“, so Wieland. Sie wies darauf hin, dass die Investition von mehr als 1,4 Mio. Euro für die Stadt Montabaur eine große Anstrengung bedeutete, „aber im Stadtrat herrschte immer große Einigkeit darüber, dass diese Investition sinnvoll und notwendig ist.“ Mit Blick auf die gesamte Kita-Landschaft in Montabaur führte sie aus: „Der Bedarf an Kita-Plätzen in Montabaur ist immer deutlich höher als es die Planungen auf Landes- oder Bundesebene vorsehen. Wir haben nach wie vor steigende Geburtenzahlen. Das bedeutet, dass Montabaur attraktiv ist für junge Familien. Das macht uns stolz und verpflichtet uns.“ Im nächsten Schritt plane die Stadt den Neubau einer Kindertagesstätte auf dem Gelände der ehemaligen Westerwaldkaserne. Von Seiten der Verbandsgemeinde überbrachte der Erste Beigeordnete Andree Stein die Glückwünsche an die Kita Himmelfeld. „Wir haben in der Verbandsgemeinde inzwischen fast alle Kindertagesstätten an die neuen Anforderungen angepasst und für die Aufnahme von jüngeren Kindern sowie die Ganztagsbetreuung fit gemacht. Aber diese Baumaßnahme hier ist schon allein wegen ihres Umfangs etwas Besonderes.“ Besonders ist die Kita Himmelfeld aber auch, weil sie aufgrund ihres Status als landesweite Konsultationskindertagesstätte eine Vorbildfunktion für die anderen Kitas in der Region hat. Abschließend segnete Pfarrer Heinz-Walter Barthenheier „das neue Haus und alle, die darin gehen ein und aus.“ Er betonte die gute Zusammenarbeit zwischen der katholischen Kirche und der Stadt im Bereich der Kindertagesstätten, „denn die Kinder sind uns allen wichtig.“ Vier der insgesamt sieben Kindertagesstätten in Montabaur stehen in katholischer Trägerschaft. Alle sieben wurden in den letzten fünf Jahre aus- und umgebaut und modernisiert, um sie für die Ganztagsbetreuung und für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren auszustatten. Mehr als 4 Mio. Euro hat die Stadt Montabaur insgesamt in diese Ausbaumaßnahmen gesteckt.


Kita und Baumaßnahme in Zahlen

110 Kinder im Alter zwischen 6 Monaten und 6 Jahren können jetzt die Kita Himmelfeld besuchen. Vor dem Umbau gab es 75 Plätze. Heute gibt es vier geöffnete Gruppen mit jeweils 25 Kindern zwischen 2 und 6 Jahren. Die Krippengruppe bietet Platz für 10 Kleinkinder unter zwei Jahren. Es gibt 61 Ganztagsplätze. Für die Mittagsversorgung der Ganztagskinder wurde eine Küche eingebaut, in der eine eigens eingestellte Köchin frische Mahlzeiten für die Kinder zubereitet. Insgesamt 26 Mitarbeiter/innen gehören zum Team der Kita.

Im Rahmen des Bauprojektes wurde das 20 Jahre alte Bestandsgebäude durch einen großen Anbau erheblich erweitert, in dem nun der Krippenbereich, eine der vier Gruppen sowie ein neuer Personal- und Verwaltungstrakt untergebracht sind. Während der laufenden Bauarbeiten zeigten sich plötzlich erhebliche Feuchteschäden im Bestandsgebäude. Das hatte zur Folge, dass die gesamte Kita kurzfristig in die Waldschule nach Horressen ausgelagert werden musste. Außerdem ergab sich daraus die Notwendigkeit, das Bestandsgebäude von Grund auf zu sanieren. Für diese Maßnahmen stellte der Stadtrat weitere 390.000 Euro zur Verfügung, neben den bereits vorab eingeplanten Investitionen von 1.072.000 Euro für den Anbau und die erforderlichen Umbauten im Bestand. Für diesen Teil des Gesamtprojektes erhielt die Stadt Fördermittel von Bund und Land in Höhe von 593.800 Euro sowie weitere 94.000 Euro aus Mitteln des Westerwaldkreises. Im Gesamtvolumen von 1,462 Mio. Euro sind auch die Kosten für die altersdifferenzierte Umgestaltung des Außengeländes enthalten. Planung und Entwurf für An- und Umbau stammen von Architekt Björn Merzbach aus Neuhäusel, der auch die Bauleitung übernommen hatte.


 

Hereinspaziert: Unter diesem Motto hatten die Kinder und das Kita-Team die Familien und Nachbarn bereits im September zu einem Tag der offenen Tür eingeladen, mit dem sie ihre neue alte Kita feierten.

Hereinspaziert: Unter diesem Motto hatten die Kinder und das Kita-Team die Familien und Nachbarn bereits im September zu einem Tag der offenen Tür eingeladen, mit dem sie ihre neue alte Kita feierten.

 

Vor dem „Baum der guten Wünsche“ postierten sich (v.l.) Kita-Leiterin Andrea Fuß, Pfarrer Heinz-Walter Barthenheier, der Erste Beigeordnete Andree Stein und Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland für das Einweihungsfoto.

Vor dem „Baum der guten Wünsche“ postierten sich (v.l.) Kita-Leiterin Andrea Fuß, Pfarrer Heinz-Walter Barthenheier, der Erste Beigeordnete Andree Stein und Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland für das Einweihungsfoto.

 

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