Familienministerin Irene Alt besucht Kindertagesstätte Himmelfeld

Familienministerin Irene Alt besucht Kindertagesstätte Himmelfeld

Stippvisite im Westerwald. Kurz, aber intensiv war der Besuch, zu dem Familienministerin Irene Alt in die kommunale Kindertagesstätte Himmelfeld in Montabaur kam.





 

Die Einrichtung war vor kurzem umfangreich saniert und erweitert worden. Außerdem erhielt sie erneut den Status „Konsultationskindergarten Rheinland-Pfalz“ für weitere drei Jahre und gilt damit als vorbildliche Einrichtung für das ganze Land. Zwei von vielen Gründen, die die Ministerin zu einer Fahrt in den Westerwald bewegten. Im Mittelpunkt ihrer Besuchsreihe „Alt trifft … Kita“ steht für sie der Austausch mit den Kita-Teams und mit den Kindern vor Ort.

Irene Alt ist vom Fach, denn sie startete ihre berufliche Karriere als Erzieherin. Beim Rundgang durch die neuen oder sanierten Räume der Kindertagesstätte Himmelfeld kam sie schnell mit den Kindern ins Gespräch, die sie auch gleich zum Kartenspielen oder einer Fahrt auf dem Rutschauto einluden. Zwischendurch erläuterte Kita-Leiterin Andrea Fuß die vielen kleinen Details, die beim Bau des neuen Gebäudeteils bzw. bei der Sanierung des alten Teils zu bedenken waren und sich jetzt zu einem komplexen aber durchdachten Ganzen gefügt haben. „Das Gebäude ist sehr vielseitig. Es bietet uns eine Menge Möglichkeiten und – im wahrsten Sinne des Wortes – Freiräume für unsere pädagogische Arbeit“, freute sie sich. Der besondere Stolz ist die neue Krippengruppe, in der seit Anfang Januar zehn Kleinkinder unter zwei Jahren betreut werden. „Bei meinen Besuchen in den Kitas im ganzen Land stelle ich immer wieder fest, dass die ganz Kleinen zwar eine enorme Herausforderung für eine Einrichtung darstellen, aber sie sind auch eine große Bereicherung für alle“, so die Ministerin. Im Gespräch mit Krippengruppenleiterin Katharina Lörsch erfuhr sie, dass oft ältere Geschwister aus anderen Gruppen zu Besuch kommen, die nur mal eben nach dem kleinen Bruder oder kleinen Schwester sehen wollen. „So sind schon die ganz Kleinen voll in den Alltag unserer Kita integriert“, berichtete Katharina Lörsch. Beim Essen allerdings bekommen sie noch eine „Extrawurst“ gebraten, denn schließlich können sie noch nicht selbst essen, brauchen mehrere Mahlzeiten und teilweise andere Kost. „Das ist nur mit einer Vollverpflegung im Krippenbereich zu lösen“, erklärte Andrea Fuß. Seit Anfang des Jahres gehört eine Köchin zum Team der Einrichtung, die mittags für die Ganztagskinder kocht, die Mahlzeiten für die Krippenkinder zubereitet und für alle immer Obst und Rohkost für zwischendurch bereithält. „Es ist einfach schön hier. Rundherum gut durchdacht!“ lobte die Ministerin zum Abschluss des Rundgangs. Über das Lob freute sich auch Stadtbürgermeister Klaus Mies, der als Hausherr und Träger der Einrichtung den Rundgang begleitete.

In lockerer Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen setzte sich das Gespräch später im Personalraum fort. Die Ministerin interessierte sich besonders für die Erfahrungen, die das Kita-Team in seiner Funktion als Konsultationskindergarten mit dem Schwerpunkt „Beobachtung und Dokumentation“ macht. „Bei den Konsultationen erzählen uns die Erzieherinnen immer wieder, dass sie die Dokumentation als zusätzliche Belastung in ihrem Arbeitsalltag erleben“, berichtete Katharina Lörsch, die auch stellvertretende Leiterin der Kita ist. „Wir zeigen dann auf, wie man die Beobachtungen für die tägliche Arbeit nutzen kann, wie man an diesen Erkenntnissen die pädagogische Arbeit ausrichtet. Das erfordert Flexibilität, lohnt sich aber“, so ihr Fazit. Dazu die Ministerin: „Es ist toll, dass sich das Kita-Team in seiner pädagogischen Arbeit an den Stärken der Kinder orientiert und die Kinder dadurch in ihrem Selbstvertrauen festigt.“

Als Konsultationskindergarten arbeitet die Kita Himmelfeld mit einigen der Erzieherschulen und pädagogischen Hochschulen aus der Umgebung zusammen „Durch die Praktikantinnen aber auch durch die hospitierenden Erzieherinnen kommen immer wieder neue Impulse in die Einrichtung. Das ist bereichernd für unsere Arbeit, bringt uns voran“, stellt Andrea Fuß einen weiteren Aspekt heraus. Außerdem erkundigte sich die Ministerin nach dem bundesweiten Projekt „Frühe Chancen – Sprache und Integration“, an dem die Kita Himmelfeld teilnimmt. Hier bestätigten die beiden Leiterinnen, was Irene Alt schon in anderen Kitas gehört hatte: Es ist ein großer Vorteil, wenn eine Sprachförderkraft fest zum Team einer Kita gehört und nicht als externe Kraft punktuell mitarbeitet. Zum Abschluss des Gesprächs nutzte Stadtbürgermeister Klaus Mies die Gelegenheit, der Ministerin von der geplanten neuen Kindertagesstätte auf dem ehemaligen Kasernengelände zu berichten, die der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung auf den Weg gebracht hatte.

In der Krippengruppe kam Familienministerin Irene Alt „ins Gespräch“ mit den jüngsten Kindern der Einrichtung. Mit dabei waren Stadtbürgermeister Klaus Mies und Christiane Becker, die bei der Verbandsgemeindeverwaltung die Kita Himmelfeld betreut.

In der Krippengruppe kam Familienministerin Irene Alt „ins Gespräch“ mit den jüngsten Kindern der Einrichtung. Mit dabei waren Stadtbürgermeister Klaus Mies und Christiane Becker, die bei der Verbandsgemeindeverwaltung die Kita Himmelfeld betreut.

 

Nicht ohne Stolz führte Kita-Leiterin Andrea Fuß (l.) Ministerin Alt durch die neue Räume der Kita Himmelfeld.

Nicht ohne Stolz führte Kita-Leiterin Andrea Fuß (l.) Ministerin Alt durch die neue Räume der Kita Himmelfeld.

 


KONSULTATIONSKINDERGARTEN

Die Kita Himmelfeld wurde erneut als Konsultationskindertagesstätte als eine von zehn Kindertagesstätten im Land Rheinland – Pfalz für den Zeitraum 2014 bis 2016 ausgewählt. Bereits in den Jahren 2011 bis 2013 konnte die Kindertagesstätte mit ihrem pädagogischen Schwerpunkt und ihrem Erfahrungswissen zum Thema „Beobachtung und Dokumentation“ einen hohen Bekanntheitsgrad und hohe fachliche Anerkennung erfahren. Mit dieser Auswahl ist eine jährliche Förderung des Landes mit bis zu 15.000 Euro für zusätzliche Personal- und Sachkosten verbunden. Gerne können interessierte Fachschulen und Kindertagesstätten zum Hospitieren die Kita besuchen, um aus der Praxis für die Praxis zu lernen.

 





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