Kindertagesstätte Himmelfeld vorübergehend ausgelagert

Kindertagesstätte Himmelfeld vorübergehend ausgelagert


Die kommunale Kindertagesstätte Himmelfeld in Montabaur muss vorübergehend in die Waldschule im Stadtteil Horressen umziehen.




 

Das Gebäude am Mondring wird seit November im laufenden Betrieb umgebaut und erweitert. Mitten in der Bauphase wurden nun Feuchteschäden sichtbar, so dass die Stadt Montabaur Kinder und Erzieherinnen kurzfristig in die Räume der ehemaligen Hauptschule ausgelagert hat. Bereits am Mittwoch, den 26. Juni, wird dort der reguläre Kita-Betrieb aufgenommen.

Schreck in der Morgenstunde: Am Montagmorgen stellte der Frühdienst der Kita fest, dass die Wände in einem der Gruppenräume nass waren. Eine rasche Inspektion ergab, dass insgesamt vier weitere Räume von den Feuchteschäden betroffen sind, darunter der Sprachförderraum und die Küche. Schnell war klar, dass unter diesen Umständen kein geregelter Betrieb mehr möglich sein würde. Da für die Dauer der Baumaßnahme ohnehin eine Gruppe der Einrichtung in der Waldschule untergebracht ist und es dort noch freie Räume gibt, lag auch die Lösung des Problems nahe: Bis die Ursachen ermittelt und die Schäden behoben sind, ziehen Kinder und Kita-Team komplett in die Waldschule um. Bereits am Nachmittag begannen die Erzieherinnen damit, Umzugskartons zu packen, die dann ein Team des Bauhofs nach Horressen brachte. Schließlich soll das Provisorium in der Waldschule am Mittwochmorgen soweit hergerichtet sein, dass die Kita ihren Betrieb mit dem vollen Betreuungsprogramm dort aufnehmen kann. Stadtbürgermeister Klaus Mies informierte sich vor Ort über das Ausmaß der Feuchteschäden. Vor allem war er erleichtert, dass so schnell eine Lösung für die Kinder gefunden werden konnte. „Wir haben Glück im Unglück, dass in der Waldschule gerade freie Räume zur Verfügung stehen. Mein besonderer Dank geht an Schulleiter Stefan Gleis, der sofort seine Unterstützung zugesagt hat, so dass wir ohne Verzögerung mit dem Umzug beginnen konnten. Ein großes Kompliment auch an die Kita-Leiterin Andrea Fuß und ihr Team, das nicht nur hinter der Entscheidung zur Auslagerung steht, sondern sie auch umgehend in die Tat umgesetzt hat. Das war wirklich gut!“

Inzwischen hat die Gebäudeverwaltung der Verbandsgemeinde Montabaur, die das Bauprojekt durchführt, einen Gutachter beauftragt. Dieser soll die Ursachen des Feuchteeinbruchs klären und dabei auch baubiologische Proben aus allen Wänden ziehen. Sobald das Gutachten vorliegt, sollen die Feuchteschäden beseitigt werden. Die Kita wird in den nächsten vier Wochen ihr volles Betreuungsprogramm für alle 100 Kinder in Horressen anbieten und dann ab 29. Juli planmäßig für drei Wochen (bis 16. August) Schließzeit haben. „Wir hoffen, dass die Kinder und Erzieherinnen danach wieder ans Himmelfeld zurückziehen können“, so Klaus Mies. Kita-Leiterin Andrea Fuß weist mit Blick auf die bestehende Außengruppe an der Waldschule auch auf die positiven Aspekte hin: „Jetzt sind endlich wieder alle Kinder unserer Kita unter einem Dach untergebracht. Das freut mich. Außerdem ist die Lage hier in Horressen direkt am Wald einfach klasse und bietet neue pädagogische Anreize. Für viele Kinder wird die Zeit hier ein Abenteuer sein.“

Für die Kinder, die nicht von ihren Eltern nach Horressen gebracht oder dort abgeholt werden können, wird morgens, mittags und nachmittags ein Bustransfer eingerichtet.

Genauere Infos zu den Abfahrtzeiten und zur Auslagerung im Allgemeinen erteilt das Kita-Team unter Tel.: 0170 / 4692701.

 

Beim Umzug ins Provisorium haben Kita-Leiterin Andrea Fuß (l.) und ihr Team kräftig mit angepackt.

Beim Umzug ins Provisorium haben Kita-Leiterin Andrea Fuß (l.) und ihr Team kräftig mit angepackt.

 

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