Hochwasser-Retentionsraum in Betrieb genommen


Hochwasser-Retentionsraum in Betrieb genommen


Wer auf der Landesstraße L 327 von Montabaur in den Stadtteil Horressen fährt, kann kurz vor der Ortseinfahrt rechter Hand ein unscheinbares graues Betonbauwerk entdecken.Es handelt sich um den neuen Ablauf eines Hochwasserrückhaltebeckens (Retentionsraum), den die Stadt Montabaur hier bauen ließ, um anfallendes Hochwasser besser regulieren zu können. Ein Retentionsraum ist ein Wasserbecken, das bei Hochwasser geflutet werden kann ...




 

... und somit zur Senkung des Wasserspiegels im nachfolgenden Fließgewässer beiträgt. In der Vergangenheit war es im Frühjahr, wenn starke Regenfälle und Schmelzwasser von der Montabaurer Höhe (Köppel) den Horresser Bach anschwellen lassen, zu Überschwemmungen an der Weserstraße (Richtung Mons-Tabor-Bad) gekommen. Der Horresser Bach fließt unter der L327 hindurch und weiter Richtung Weserstraße und Innenstadt Montabaur. Bevor er den Durchlass unter der Straße passiert, kommt er jetzt in den Retentionsraum. Hier wird mit einem Schieber die Durchflussmenge reguliert, so dass auf der anderen Seite der Straße ein gleichmäßiger Wasserfluss gewährleistet ist. Überschüssiges Wasser wird im Retentionsraum gestaut, der bis 15.000 Kubikmeter Wasser fassen kann. „Wir hoffen, dass wir damit der Gefahr einer Überschwemmung im Bereich Weser- und Oderstraße vorbeugen können.“, sagte der Erste Stadtbeigeordnete Gerd Frink bei einer Besichtigung der Anlage.

Der Bau des Retentionsraums erfolgte im Rahmen der Erschließung des ICE-Parks. Wo sich heute entlang der Bahnallee moderne Bürogebäude aneinander reihen, waren früher Überschwemmungsflächen für den Aubach. Die Stadt Montabaur erhielt die Auflage, als Ausgleich dafür eine andere Retentionsfläche (Überschwemmungsfläche) zu schaffen, um die Innenstadt zu schützen. „Diese Auflage haben wir jetzt erfüllt“, erklärt Projektleiter Markus Lau von den Verbandsgemeindewerken. Die Kosten für den Retentionsraum belaufen sich auf rund 200.000 Euro.

 

Bei der Besichtigung des neuen Retentionsraums in Horressen: (v.l.) der Erste Stadtbeigeordnete Gerd Frink mit Ralf Dingeldein von ausführenden Baufirma Reuscher und Ulrich Seel vom Ingenieurbüro Hartwig.

Bei der Besichtigung des neuen Retentionsraums in Horressen: (v.l.) der Erste Stadtbeigeordnete Gerd Frink mit Ralf Dingeldein von ausführenden Baufirma Reuscher und Ulrich Seel vom Ingenieurbüro Hartwig.

 


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